2/2021: ERSTE ERFAHRUNGEN >> WINTERLAGER >> AUSWINTERN

Das Boot im November zu kaufen war im Nachhinein betrachtet nicht unbedingt die beste Idee, weil somit eine der ersten Investition in ein Winterlager floss. Aber nicht ganz so flott … glücklicherweise verfügte unsere Terasa bereits über eine 5kW Standheizung von Webasto mit jeweils einem Auslass in der Kajüte und Persening (der überdachte Bereich im Heck). Damit konnten wir bei unseren ersten Ausflügen im Winter, selbst bei Außentemperaturen von bis zu – 3 Grad, die Kajüte auf erträgliche 18 Grad aufheizen. Dicke Schlafsäcke und Thermoklamotten tun ihr Übriges. Eine Standheizung ist aber auf jeden Fall Gold wert und verlängert die Saison um gut 2-3 Monate.

Mitte November war dann aber wirklich Schluss und das erste „Slippen“ stand an. Beim Slippen wird das Boot, mit Hilfe einer hydraulischen Vorrichtung und einem kräftigen Traktor davor, über eine Rampe aus dem Wasser gezogen und dann im Winterlager aufgebockt. Schon ein irrer Anblick, wenn sich das liebgewonnene Boot plötzlich außerhalb seines Elementes befindet.

Weil wir es kaum abwarten konnten, haben wir bereits Anfang März wieder damit begonnen den alten Lack mit Hilfe von zwei Schwingschleifern vom Oberdeck zu entfernen. Das war ehrlich gesagt eine höllische Arbeit! Daraufhin folgte eine umfassende Reinigung der Oberfläche, zwei Schichten Grundierung und dann zwei Schichten Lack – beides 1K-Systeme von International Yacht Paint, die sehr zu empfehlen sind.

Nach zwei Tagen Trocknungszeit ging es direkt wieder per „Slipmaster“ zurück ins kühle Nass. Um dem Motor etwas Gutes zu tun, haben wir uns dazu entschlossen einen kompletten Ölwechsel inkl. Öl- und Treibstoffilter durchzuführen. Das haben wir allerdings vertrauensvoll einen Profi überlassen. Somit war Terase bereit für die erste echte Saison, wovon wir euch gerne berichten werden.

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